Zum Inhalt springen
  • Menü

Kunst & Kultur

Ausstellung im Überblick
Blick auf die König-Albert-Allee
Fotografie von 1897, Koloriert 2022

Kunst und Industrie

Lange vor der ersten Weltausstellung 1851 in London verbanden frühe Industrie- und Gewerbeausstellungen Kunst- und Warenöffentlichkeit. Ziel der Verbindung von handwerklichen aber besonders industriellen Produkten und architektonischer, bildender oder dekorativer Kunst war die Herstellung eines ästhetischen Sinnzusammenhangs und die Sensibilisierung der Produzenten und Konsumenten.  Eine Entwicklung die schließlich im Industriedesign mündete, Massenprodukten Symbolgehalt verschaffte und bis heute zur Markenbildung und Kaufanreiz wichtig ist.

Auf der Sächsisch-Thüringischen Industrie- und Gewerbeausstellung 1897 kam dieser Anspruch in der ausdrücklichen Berücksichtigung der „Schönheit von Form und Farbe“ bei der Prämierung von Produkten zum Ausdruck. Neben einer umfangreichen Kunstausstellung in der Kunsthalle der Ausstellung waren auf dem gesamten Ausstellungsgelände Skulpturen zumeist regionaler Künstler zu sehen. So fanden sich auf der Hauptbrücke (heute: Sachsenbrücke) die Skulpturen „Saxonia“ und „Thuringia“ von Arthur Trebst, die „Industrie“ von Johannes Hartmann (1869 – 1952) und das „Gewerbe“ von Adolf Lehnert. Über der Mitte des Haupteingangs thronte die „Lipsia“ von Johannes Hartmann. Eine besondere Rolle spielte auch die Ausstellungsarchitektur.

  • Zur Architektur

Kunstausstellung

Die Ausstellungsleitung lag in den Händen des Direktors des Museums der bildenden Künste Leipzig, Theodor Schreiber. Eine Jury mit dem Leipziger Maler Max Klinger an der Spitze wählte die 362 Künstlerinnen und Künstler aus den Bewerbungen aus. Diese Auswahl unterstützte freilich ebenso wie eine spätere Prämierung den vorherrschenden künstlerischen Geschmack und schloss davon abweichende Bestrebungen aus. Präsentiert wurden schließlich 429 Öl- und Temperagemälde, 140 Aquarelle und Pastelle, 91 grafische Arbeiten sowie 101 plastische Werke. Darunter waren beispielsweise Arbeiten der Dresdner Sezession, des Goppelner Kreises oder der Weimarer Malschule. Klinger präsentierte erstmals eines seiner Hauptwerke, den „Christus im Olymp“. Auch zahlreiche Künstlerinnen traten mit qualitätvollen Arbeiten an die Öffentlichkeit. Zu den seinerzeit bekannten Künstlern gehörten Fritz von Uhde, Robert Sterl oder Otto Greiner. Insgesamt wurden 119 Kunstwerke im Wert von 110.348 Mark verkauft, und die Ausstellung von 96.592 STIGA-Gästen besichtigt. Auswahl und Auszeichnung der Kunstwerke unterstützte den vorherrschenden Geschmack.

Postkarte Kunsthalle
Sächsisches Wirtschaftsarchiv
Der stumme Park
Krystallpalast & Varieté
STIGA leuchtet
Kunstausstellung & Max Klinger
Künstlerinnen
Gartenbauausstellung
Vergnügungsviertel

Unsere Sponsoren

© STIGA Leipzig 2024 – Made with ❤︎ by LILA IT
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Autorenregister
  • Cookies
STIGA Leipzig 2022
Cookie-Zustimmung verwalten
Um dir ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Zustimmung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt. Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.
  • Optionen verwalten
  • Dienste verwalten
  • Verwalten von {vendor_count}-Lieferanten
  • Lese mehr über diese Zwecke
Einstellungen ansehen
  • {title}
  • {title}
  • {title}
Historische NachbautenVergnügungsviertelIndustrieGastronomieHistorische NachbautenHistorische NachbautenKunst & KulturKunst & KulturGastronomieGastronomieHistorische NachbautenIndustrieIndustrieIndustrieIndustrieIndustrieIndustrieHistorische NachbautenGastronomieÜberreste / ÜberbleibselÜberreste / ÜberbleibselÜberreste / Überbleibsel
  • Startseite
  • Ausstellung im Überblick
    • Der königliche Schirmherr
    • Aussteller
    • Auszeichnung
    • Warenpräsentation
  • Besuch
    • Entdeckt in Leipzig
    • Eintrittspreise
    • Öffentlichkeitsarbeit
  • Architektur
    • Vorbilder
    • Standort und Gelände
    • Auf- und Abbau
    • Historische Nachbauten
    • Landwirtschaftshalle
    • Pavillon der Stadt Leipzig
  • Industrie
    • Sächsische Unternehmen auf der STIGA
    • Galvanotechnik
    • Schuckert & Co.
    • Mädler
    • Riquet & Co.
    • Porzellanmanufaktur Meißen
    • Industrie & Maschinenhalle
    • Pavillon der Firmen Nietzschmann & Wommer
  • Koloniale Spurensuche
    • Colonial Memory
    • Austellung
    • The Violence of Position
    • May Town im Zetkinpark
    • system punkt stabil
  • Kunst & Kultur
    • „Der stumme Park“
    • Krystallpalast & Varieté
    • STIGA leuchtet
    • Kunstausstellung & Max Klinger
    • Künstlerinnen
    • Gartenbauausstellung
    • Vergnügungsviertel
  • Gastronomie
    • Hauptgastwirtschaft & Wiener Café
  • Spuren
    • Ez-Chaim-Synagoge
  • 2022
    • 125 Jahre später
    • Informationstafel für die STIGA
    • SGM Leipzig
    • STIGA ins Netz
    • STIGA und HTWK
  • Partner
    • Versorgung schreibt Geschichte
    • Historischer Messestandort
    • Bier aus Leipzig
    • IHK Leipzig
  • Veranstaltungen
  • STIGA in den Medien
  • Startseite
  • Ausstellung im Überblick
    • Der königliche Schirmherr
    • Aussteller
    • Auszeichnung
    • Warenpräsentation
  • Besuch
    • Entdeckt in Leipzig
    • Eintrittspreise
    • Öffentlichkeitsarbeit
  • Architektur
    • Vorbilder
    • Standort und Gelände
    • Auf- und Abbau
    • Historische Nachbauten
    • Landwirtschaftshalle
    • Pavillon der Stadt Leipzig
  • Industrie
    • Sächsische Unternehmen auf der STIGA
    • Galvanotechnik
    • Schuckert & Co.
    • Mädler
    • Riquet & Co.
    • Porzellanmanufaktur Meißen
    • Industrie & Maschinenhalle
    • Pavillon der Firmen Nietzschmann & Wommer
  • Koloniale Spurensuche
    • Colonial Memory
    • Austellung
    • The Violence of Position
    • May Town im Zetkinpark
    • system punkt stabil
  • Kunst & Kultur
    • „Der stumme Park“
    • Krystallpalast & Varieté
    • STIGA leuchtet
    • Kunstausstellung & Max Klinger
    • Künstlerinnen
    • Gartenbauausstellung
    • Vergnügungsviertel
  • Gastronomie
    • Hauptgastwirtschaft & Wiener Café
  • Spuren
    • Ez-Chaim-Synagoge
  • 2022
    • 125 Jahre später
    • Informationstafel für die STIGA
    • SGM Leipzig
    • STIGA ins Netz
    • STIGA und HTWK
  • Partner
    • Versorgung schreibt Geschichte
    • Historischer Messestandort
    • Bier aus Leipzig
    • IHK Leipzig
  • Veranstaltungen
  • STIGA in den Medien