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Architektur

Die Stadt Leipzig stellte ein großflächiges Terrain zwischen Scheibenholz, Johannapark und Nonnenholz zur Verfügung. Bereits 1894 legt der Königlich Sächsische Baurat Arwed Roßbach einen Masterplan zur umfassenden Gestaltung des zukünftigen Ausstellungsgeländes vor. Im Anschluss daran erfolgte die Trockenlegung der sumpfigen Wiesen und die Errichtung von Schleusenbauten, Brücken, Teichen, Gärten sowie der Anschluss an die Strom- und Wasserversorgung, an die Sächsische Staatsbahn und die städtische Straßenbahn. Auch an Droschkenhalteplatz, Güterbahnhof und eine Materialbahn für das Gelände wurde gedacht. Die elektrische Kraftzentrale und eine elektrische Rundbahn mit acht Stationen sollen ebenso wie die Verwaltungsbauten, Feuer-, Polizei- und Sanitätswachen oder die Poststation den alltäglichen Ausstellungsbetrieb sicherstellen. 

Architektur
Artet Rossbach, Hauptarchitekt
Fotografie von 1897, koloriert 2022

Für die Bebauung wurde ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben. Neben dem Leipziger Stadtbaurat Hugo Licht jurierten namhafte Architekten wie der Erbauer des Berliner Reichstagsgebäudes Paul Wallot oder Gabriel von Seidl, Erbauer des Münchner Ausstellungsgeländes Theresienhöhe, diesen Wettbewerb. Zu den ausführenden Architekten gehören beispielsweise Paul Möbius, der durch seine Jugendstilbauten in Leipzig bekannt wurde, oder Heinrich Tscharmann, der 1911 für die Gesamtanlage und die Hauptgebäude der Internationalen Hygiene-Ausstellung in Dresden mitverantwortlich zeichnete.

Die temporäre Architektur wurde zumeist in Leichtbauweise – vielfach Holz, Gipsdielen und Fachwerk sowie das als Xylolith bekannte Steinholz, Wellblech oder ein mit Putzmörtel versehenes Drahtgewebe  – errichtet. So lässt sich auch die beeindruckende Rekonstruktion ganzer historisierender Gebäudekomplexe erklären.

Neben der Haupthalle für Industrie und Maschinen wird der vom Architekten Heinrich Tscharmann für 88.700 Mark errichtete Haupteingang zur STIGA mit seinen markanten 40 Meter hohen Obelisken zum zweiten Wahrzeichen der Ausstellung (Lage heute: Karl-Tauchnitz-Straße Ecke Edvard-Grieg-Allee). Im Gebäude befanden sich neben den Kassen und Garderoben die Verwaltungsräume der Geschäftsführung, die Redaktionsräume der Ausstellungszeitung sowie Polizei- und Feuerwache. Über dem Eingang in der Mitte des Gebäudes thronte eine weibliche Skulptur des Leipziger Bildhauers Johannes Hartmann (1869 – 1952), die als Lipsia oder Fama bezeichnet wurde. Die Göttin des Gerüchts sollte dem Fremden die „Herrlichkeit der Ausstellung“ verkünden.

Haupteingang

Architekt: Heinrich Tscharmann

Kosten: 88.700 Mark

Neben der Haupthalle für Industrie und Maschinen wurde der vom Architekten Heinrich Tscharmann für 88.700 Mark errichtete Haupteingang zur STIGA mit seinen markanten 40 Meter hohen Obelisken zum zweiten Wahrzeichen der Ausstellung (Lage heute: Karl-Tauchnitz-Straße Ecke Edvard-Grieg-Allee). Im Gebäude befanden sich neben den Kassen und Garderoben die Verwaltungsräume der Geschäftsführung, die Redaktionsräume der Ausstellungszeitung sowie Polizei- und Feuerwache. Über dem Eingang in der Mitte des Gebäudes thronte eine weibliche Skulptur des Leipziger Bildhauers Johannes Hartmann (1869 – 1952), die als Lipsia oder Fama bezeichnet wurde. Die Göttin des Gerüchts sollte dem Fremden die „Herrlichkeit der Ausstellung“ verkünden.

Fontäne auf dem Ausstellungsteich

Die Fontäne war über Jahrzehnte ein markantes Element internationaler Ausstellungsarchitektur und wurde auch in Leipzig ein gern wiedergegebenes Motiv. Die stattliche Größe von 40 Metern machte sie weithin sichtbar und in der Nacht konnte sie im farbigen Wechselspiel des Scheinwerferlichts erstrahlen. Dies geschah, wenn mit „illuminierten“ Nächten Akzente gesetzt wurden. Dabei rahmten tausende farbige Glühbirnen rahmten das gesamte Gelände und die Gebäude ein. Elektrische Beleuchtung war eine der Innovationen jener Zeit.

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